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Schreibblockade

  • Autorenbild: chiarasue
    chiarasue
  • 1. Apr. 2020
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 5. Apr. 2020

Ein Wort, das jedem Autor einen Schauer über den Rücken laufen lässt. Aber was genau ist sie eigentlich, die berühmt berüchtigte Schreibblockade?

Wie der Name schon sagt, blockiert etwas die Kreativität. Man sitzt vor einem leeren Blatt oder starrt verzweifelt den herausfordernd blinkenden Curser an. Gähnend weiße Leere. Sowohl am Papier als auch im Kopf.

So eine richtige Schreibblockade hatte ich zum Glück noch nie. Man darf sie auch nicht mit der Unlust zu schreiben verwechseln. Wenn man gerade alles lieber tun würde, als sich an den Laptop zu setzen und zu tippen, ist das keine Schreibblockade, sondern einfach ein "Kein-Bock-auf-Schreiben". Diese Stimmung vergeht zum Glück mit der Zeit wieder. Spätestens, wenn uns die nächste, grandiose Schreibidee in den Kopf plumpst.

Wie lange dauert so eine Schreibblockade nun eigentlich? Nun ja, ich denke, das ist ganz verschieden. Ich persönlich kenne das Gefühl, dass mich etwas innerlich davon abhält zu schreiben, nur in kleinem Ausmaß. Das dauert dann höchstens einen Tag und am nächsten Morgen geht's wieder. In solchen Fällen kann ich auch nicht nicht schreiben, ich schreibe nur schlicht und einfach schlecht. Mir kommen keine guten Ideen und alles, was ich in meinen Laptop tippe, wird innerhalb von einer Minute wieder gelöscht.

Das beste Heilmittel ist in diesem Fall: Aufhören. Nicht darüber ärgern, dass nichts funktioniert, wie es soll, sondern einfach aufhören. Mach einen Spaziergang, lies ein Buch oder schau dir etwas im Fernsehen an. Unternimm etwas, was dir Spaß macht oder worauf du Lust hast. Wenn dir gerade einfach unglaublich langweilig ist und dich nichts aus dem grauen, düsteren Alltag reißen mag, mein Spezialtipp: Lass dich massieren. Such dir irgendein unschuldiges Opfer und bitte es, dir den Stress und die Unzufriedenheit aus dem Körper zu klopfen.

Sollte all das nicht helfen und deine Schreibblockade scheint ewig anzudauern, darfst du nicht schwach werden. Auch wenn dich das schlechte Gewissen in deinem Kopf ermahnt, dass du nun endlich produktiv werden solltest, gib nicht nach! Lass den Laptop in seiner Ecke schmoren und erst, wenn du wieder richtig Lust aufs Schreiben hast und es kaum noch erwarten kannst, deine Finger endlich wieder über die Tastatur gleiten zu lassen, dann wagst du dich wieder an ihn heran.

Manchmal braucht unser Körper einfach eine Pause. Auch von den Sachen, die wir eigentlich liebend gerne tun (Man mag es kaum glauben, aber inklusive des Massiert-Werdens!!). Ablenkung ist da das beste Mittel. Den Kopf einmal gründlich durchlüften lassen, damit wieder Platz für neue Einfälle geschaffen wird.

Wie geht es euch mit Schreibblockaden? Habt ihr hilfreiche Tipps und Tricks dagegen? Oder habt ihr mit derartigen Hindernissen gar nicht zu kämpfen?

So, ich werde jetzt mal jemanden suchen gehen, der gerade nichts zu tun hat. Meine Schultern fühlen sich schon wieder so verspannt an...



 
 
 

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